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	<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 13:02:23 +0000</pubDate>
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		<title>MEDIENECHO ist Gassi</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 21:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL  20 Absatz 4 - Widerstandsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="445" height="445" data="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2007/02/manga2.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2007/02/manga2.swf" /></object></p>
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		<title>BewÃ¤hrungsstrafe fÃ¼r UnterstÃ¼tzung einer terroristischen Vereinigung</title>
		<link>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/933/bewahrungsstrafe-fur-unterstutzung-einer-terroristischen-vereinigung/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 17:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL   2 - Handlungsfreiheit / Freiheit der Person]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL   5 - Freiheit von Meinung, Presse, Information]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  20 Absatz 4 - Widerstandsrecht]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL 104 - Rechtsgarantien bei Freiheitsentziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Peter Nowak
Die Journalistin Heike Schrader hatte nur legale AktivitÃ¤ten ausgefÃ¼hrt, die angeblich eine terroristische Organisation gestÃ¤rkt haben soll.
Zeitgleich mit dem Urteil gegen Hajdib ging am Dienstagnachmittag ebenfalls vor dem OLG DÃ¼sseldorf auch das Verfahren gegen die in Griechenland lebende Journalistin Heike Schrader nach nur zwei Verhandlungstagen zu Ende. Ihr wurde vorgeworfen, Mitglied der linken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/120178" target="_blank"><strong>Von Peter Nowak</strong></a></p>
<p><em><strong>Die Journalistin Heike Schrader hatte nur legale AktivitÃ¤ten ausgefÃ¼hrt, die angeblich eine terroristische Organisation gestÃ¤rkt haben soll.</strong></em></p>
<p><a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/12/129a_stirn.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-934" title="129a_stirn" src="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/12/129a_stirn.jpg" alt="" width="202" height="134" /></a>Zeitgleich mit dem Urteil gegen Hajdib ging am Dienstagnachmittag ebenfalls vor dem OLG DÃ¼sseldorf auch das Verfahren gegen die in Griechenland lebende Journalistin Heike Schrader nach nur zwei Verhandlungstagen zu Ende. Ihr wurde vorgeworfen, Mitglied der linken tÃ¼rkischen Organisation DHKP-C gewesen zu sein, die seit August 1998 in Deutschland verboten ist (129a: Lesereise hinter Gitter). Dieses Verfahren hat wenig Ã¶ffentliche Aufmerksamkeit gefunden, die Pressebank war leer. Das Urteil, eine Haftstrafe von 1 Jahr und 10 Monaten, die auf 3 Jahre zur BewÃ¤hrung ausgesetzt wird, vermittelt den Eindruck, dass die Angeklagte noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen ist. TatsÃ¤chlich nahmen Verteidigung und Staatsanwalt das Urteil sofort an und verzichteten auf weitere Rechtsmittel. <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/120178" target="_blank">(mehr&#8230;)</a></p>
<p><span style="color: #43b9a4;"><em>Bitte auch die lesenswerten Kommentare im Telepolis-Forum beachten</em></span></p>
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		<item>
		<title>Demokratie hat mit Verantwortung zu tun</title>
		<link>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/926/demokratie-hat-mit-verantwortung-zu-tun/</link>
		<comments>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/926/demokratie-hat-mit-verantwortung-zu-tun/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 15:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL  18 - Verwirkung von Grundrechten]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  20 Absatz 4 - Widerstandsrecht]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL 146 - Geltungsdauer des Grundgesetzes]]></category>

		<category><![CDATA[Â§ 81 StGB - Hochverrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Alex DemirovicÂ´ - Freitag 49
SYSTEMFEHLER - Warum die Eliten Hans-Werner Sinn keine Sozialnachhilfe angedeihen lassen
FÃ¼r jÃ¼ngste alarmierende Zeichen einer Erosion der Demokratie hat der britische Soziologe Colin Crouch kÃ¼rzlich den Begriff der &#8220;Postdemokratie&#8221; geprÃ¤gt. Damit meint er: Die formalen Institutionen sind noch vorhanden, die Verfahren werden brav vollzogen, doch die Entscheidungen fallen immer seltener auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.freitag.de/2008/49/08491901.php" target="_blank">Alex DemirovicÂ´ - Freitag 49</a></strong></p>
<p><strong>SYSTEMFEHLER - <em>Warum die Eliten Hans-Werner Sinn keine Sozialnachhilfe angedeihen lassen</em></strong></p>
<p><a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/12/postdemokratie.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-927" title="dpwn_logo_cmyk.jpg" src="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/12/postdemokratie.jpg" alt="" width="156" height="226" /></a><strong>FÃ¼r jÃ¼ngste alarmierende Zeichen einer Erosion der Demokratie hat der britische Soziologe Colin Crouch kÃ¼rzlich den Begriff der &#8220;Postdemokratie&#8221; geprÃ¤gt. Damit meint er: Die formalen Institutionen sind noch vorhanden, die Verfahren werden brav vollzogen, doch die Entscheidungen fallen immer seltener auf der demokratischen BÃ¼hne.  Eine Spiegel-Serie im Mai 2008, die der Frage nachging, ob Demokratien der fÃ¼hrenden kapitalistischen Staaten noch eine Zukunft haben, berichtete, dass VerantwortungstrÃ¤ger aus Wirtschaft und Politik sich beeindruckt zeigen von dem Can-do-Spirit von Entwicklungsdiktaturen und Petro-Theokratien. </strong></p>
<p>Dies werfe bei ihnen die Frage auf, ob nicht die hohen Wachstumsraten, die dynamischen Innovationen, die schnellen politischen Entscheidungen auf eine Effizienz des politischen Systems schlieÃŸen lassen, mit denen die Wettbewerbsvorteile auch einer Wirtschaft wie der Deutschlands sich noch weiter steigern lieÃŸe. Wenn alle gesellschaftlichen Bereiche unter dem Gesichtspunkt evaluiert werden, ob sie globalen VerwertungsmaÃŸstÃ¤ben entsprechen, wÃ¤re es nur konsequent, auch nach den Kosten der Demokratie zu fragen: teure Wahlen, unnÃ¼tzes parlamentarisches Personal, kostenintensive Parteienlandschaft, Immobilien in bester Lage, die nach Privatisierung schreien, zu viele Gesetze, die das Durchregieren zugunsten der Wirtschaft erschweren, und schlieÃŸlich eine Ã–ffentlichkeit, die politische Entscheidungen &#8220;zerredet&#8221;. Demokratie erscheint als ein zu teurer, weil hinderlicher Luxus.<a href="http://www.freitag.de/2008/49/08491901.php" target="_blank"> (mehr&#8230;)</a></p>
<p>Dazu passt auch:</p>
<p><a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/12/pfeil-rot.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-929" title="pfeil-rot" src="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/12/pfeil-rot.jpg" alt="" width="31" height="46" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Hitler war kein Unfall der Geschichte</title>
		<link>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/921/hitler-war-kein-unfall-der-geschichte/</link>
		<comments>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/921/hitler-war-kein-unfall-der-geschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 15:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL  12 - Verbot der Zwangsarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  14 - Enteignung / Eigentum verpflichtet]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  18 - Verwirkung von Grundrechten]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  20 Absatz 4 - Widerstandsrecht]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  26 - Verbot/Vorbereitung eines Angriffskrieges]]></category>

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		<description><![CDATA[Hitler als VorlÃ¤ufer
ad-sinistram

Wenige Jahre vor seinem Tod, schrieb Carl Amery ein Essay, welches in besorgniserregender Art und Weise verdeutlicht, in welcher Tradition, mit welchem Erbe behaftet unsere Zeit ist. Ein Erbe, welches gerade heute, in Tagen entfesselten Konsum- und Kosten-Nutzen-Denkens, in GÃ¤nze zur Geltung kommt, in denen aufbricht, was schon seit Jahren verkrustet schien.

In â€žHitler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Hitler als VorlÃ¤ufer</h3>
<p><a href="http://ad-sinistram.blogspot.com/2008/12/hitler-als-vorlufer.html" target="_blank"><strong>ad-sinistram</strong><br />
</a><br />
<strong><em>Wenige Jahre vor seinem Tod, schrieb Carl Amery ein Essay, welches in besorgniserregender Art und Weise verdeutlicht, in welcher Tradition, mit welchem Erbe behaftet unsere Zeit ist. Ein Erbe, welches gerade heute, in Tagen entfesselten Konsum- und Kosten-Nutzen-Denkens, in GÃ¤nze zur Geltung kommt, in denen aufbricht, was schon seit Jahren verkrustet schien.</em></strong></p>
<p><em><strong></strong></em><br />
<a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/12/unfall.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-922" title="unfall" src="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/12/unfall.jpg" alt="" width="175" height="154" /></a><strong>In â€žHitler als VorlÃ¤ufer â€“ Auschwitz, der Beginn des 21. Jahrhunderts?â€œ rÃ¤umt Amery auf mit der heute vorherrschenden Annahme, dass die Zeit des Hitlerismus, also die Jahre 1933 bis 1945, eine Art Unfall deutscher Geschichte darstellen. Es sei eben nicht ein unerklÃ¤rlicher RÃ¼ckfall in die Barbarei oder ins Mittelalter â€“ welches bei weitem nicht so brutal war, wie diese zwÃ¶lf Jahre deutscher und europÃ¤ischer Geschichte -, sondern die logische Konsequenz einer entfesselten Wissenschaftlichkeit. Gleichwohl stehen diese zwÃ¶lf Jahre, steht auch Auschwitz, nicht abgeschottet von der danach folgenden Zukunft. FÃ¼r Amery sind die Jahre 1933 bis 1945 nicht unerklÃ¤rlich und stehen nicht innerhalb des 20. Jahrhunderts, wie Jahre, die da eigentlich nicht hineinpaÃŸten â€“ im Gegenteil: die Zeiten des Hitlerismus, gerade auch der Genozid an allerlei Ethnien, stehen dort folgerichtig und sind nicht vom Heute isolierend zu betrachten.</strong><br />
So legt der Autor dar, wie Hitler als Kind seiner Zeit, dazu Ã¼berging, in der â€žgrausamen KÃ¶nigin aller Weisheitâ€œ â€“ nach einem Zitat in Hitlers â€žMein Kampfâ€œ -, den einzigen Leitgedanken seiner Politik zu erkennen. Er sei der Feldherr dieser KÃ¶nigin gewesen, die man als den pervertierten Gedanken des Darwinismus verstehen muÃŸ. Die KÃ¶nigin ist jener blutrÃ¼nstige Umstand, der sich fÃ¼r die Menschen des spÃ¤ten 19. und frÃ¼hen 20. Jahrhunderts, als Kampf auf Leben und Tod, der sich in der Natur manifestiert, als Grundprinzip des Daseins abzeichnete. Selbst menschliche Gesellschaften wÃ¼rden diesem Prinzip unterliegen und die Politik habe dieser kruden Metaphysik Folge zu leisten und den Kampf dahingehend zu fÃ¼hren, der eigenen Rasse das Ãœberleben zu sichern. Rassischer Sozialdarwinismus: das ist die hitleristische â€žgrausame KÃ¶nigin aller Weisheitâ€œ. <a href="http://ad-sinistram.blogspot.com/2008/12/hitler-als-vorlufer.html" target="_blank">(mehr&#8230;)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die AllmÃ¤chtigen</title>
		<link>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/898/die-allmachtigen/</link>
		<comments>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/898/die-allmachtigen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 17:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL  10 - Brief-, Post-, Fernmeldegeheimnis]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  13 - Unverleztlichkeit der Wohnung]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  18 - Verwirkung von Grundrechten]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  20 Absatz 4 - Widerstandsrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Â§ 81 StGB - Hochverrat]]></category>

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		<description><![CDATA[[ME] Auch wenn nach aktueller Lage das BKA-Gesetz im Bundesrat abgelehnt werden sollte, gilt nach Â§ 81 StGB auch die Vorbereitung als Hochverrat:
â€žWer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt
1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeintrÃ¤chtigen oder
2. die auf dem Grundgesetz fÃ¼r die Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmÃ¤ÃŸige Ordnung zu Ã¤ndern,
wird mit lebenslanger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #5acfba;">[ME] Auch wenn nach aktueller Lage das BKA-Gesetz im Bundesrat abgelehnt werden sollte, gilt nach Â§ 81 StGB auch die Vorbereitung als Hochverrat:</span></p>
<p><em><span style="color: #5acfba;">â€žWer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt</span><span style="color: #5acfba;"><br />
</span><span style="color: #5acfba;">1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeintrÃ¤chtigen oder</span><span style="color: #5acfba;"><br />
</span><span style="color: #5acfba;">2. die auf dem Grundgesetz fÃ¼r die Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmÃ¤ÃŸige Ordnung zu Ã¤ndern,</span><span style="color: #5acfba;"><br />
</span><span style="color: #5acfba;">wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.â€œ</span><span style="color: #5acfba;"><br />
</span><span style="color: #5acfba;">â€“ Â§ 81 StGB</span></em></p>
<p><em><strong>Ermittler sollen dem neuen BKA-Gesetz zufolge mit richterlicher Genehmigung heimlich Computer durchsuchen dÃ¼rfen. Das Bundeskriminalamt wird so zur Bundes-Superpolizei.</strong></em><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/877/319749/text/" target="_blank"><strong>Von Heribert Prantl</strong></a></p>
<p><a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/hochverrat.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-899" title="hochverrat" src="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/hochverrat.jpg" alt="" width="112" height="401" /></a><strong>Der heutige Tag ist ein bemerkenswerter Tag in der deutschen Rechtsgeschichte. Es ist der Tag, an dem die Entmachtung der Staatsanwaltschaft Gesetz wird - und zwar beginnt diese Entmachtung ganz oben, an der Spitze des Strafverfolgungs-Systems: Die Bundesanwaltschaft verliert ihre Sachherrschaft in den Terrorverfahren an das Bundeskriminalamt (BKA). Das BKA-Gesetz, das an diesem Mittwoch im Bundestag beschlossen werden soll, fÃ¼hrt nÃ¤mlich dazu, dass in Terrorsachen im Zweifel das Bundeskriminalamt, also die Polizei, das Sagen hat - und damit die diesem vorgesetzte BehÃ¶rde, das Bundesministerium des Inneren.</strong><br />
Nicht mehr der Generalbundesanwalt, sondern Minister SchÃ¤uble fÃ¼hrt kÃ¼nftig das entscheidende Wort. Denn die VerhÃ¼tung von Straftaten, die das neue Gesetz dem BKA zuweist, schlÃ¤gt die Verfolgung von Straftaten, fÃ¼r die die Bundesanwaltschaft zustÃ¤ndig ist. Die Staatsanwaltschaft, die Herrin des Ermittlungsverfahrens, die dafÃ¼r sorgen soll, dass dem Gesetz GenÃ¼ge getan wird, wird zur nachgeordneten BehÃ¶rde. <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/877/319749/text/" target="_blank">(mehr&#8230;)</a></p>
<p><a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/weiss.jpg"><br />
</a></p>
<p><a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/weiss1.jpg"><br />
</a></p>
<h2>Was der BÃ¼rger nicht weiÃŸ, macht den BÃ¼rger nicht heiÃŸ</h2>
<p><strong><em>Das BKA-Gesetz macht heimliche Grundrechtseingriffe mÃ¶glich - gegen die sich der betroffene BÃ¼rger nicht wehren kann.</em><br />
Ein Kommentar von <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/958/321827/text/" target="_blank">Heribert Prantl</a></strong></p>
<p>Einer der grÃ¶ÃŸten, wichtigsten, ja fundamentalsten SÃ¤tze des Grundgesetzes steht in Artikel 19 Absatz 4: Dieser Satz garantiert jedem Menschen, der von &#8220;von der Ã¶ffentlichen Gewalt in seinen Rechten verletzt&#8221; wird, dass ihm &#8220;der Rechtsweg offen&#8221; steht. Der Satz war, als er vor sechzig Jahren ins Grundgesetz geschrieben wurde, ein kÃ¼hner Satz. Der groÃŸe Staatsrechtler Richard Thoma bezeichnete ihn als den &#8220;Schlussstein in dem GewÃ¶lbe des Rechtsstaats&#8221;.<br />
<strong><br />
Ein Hohn auf die Rechtsschutzgarantie</strong><br />
Das neue BKA-Gesetz reiÃŸt diesen Schlussstein aus dem GewÃ¶lbe. Es ersetzt ihn durch einen Laib lÃ¶chrigen KÃ¤se., der eingewickelt ist in den Satz: Was der BÃ¼rger nicht weiÃŸ, macht den BÃ¼rger nicht heiÃŸ. Das neue Gesetz gibt nÃ¤mlich der obersten BundespolizeibehÃ¶rde, also der Ã¶ffentlichen Gewalt, die Macht zu allen mÃ¶glichen Grundrechtseingriffen - von denen aber der betroffene BÃ¼rger nichts erfÃ¤hrt; also kann er sich auch nicht dagegen wehren. <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/958/321827/text/" target="_blank">(mehr&#8230;)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Untergang der Weltmacht USA</title>
		<link>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/889/der-untergang-der-weltmacht-usa/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 15:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL   3 - Gleichheit vor dem Gesetz]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  12 - Verbot der Zwangsarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  14 - Enteignung / Eigentum verpflichtet]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  20 Absatz 4 - Widerstandsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienecho.net/?p=889</guid>
		<description><![CDATA[Von TANYA CARIINA HSU, Ãœbersetzung ins Deutsche: Hintergrund.de
&#8220;Ich glaube, dass die Bankinstitutionen fÃ¼r unsere Freiheiten gefÃ¤hrlicher sind als die Armeen.&#8221;
(Thomas Jefferson, Amerikanischer PrÃ¤sident; 1743-1826)

Die USA liegen im Sterben. Sie sind selbstzerstÃ¶rerisch und reiÃŸen die restliche Welt mit sich in den Abgrund. Oftmals als Subprime-Hypothekenkrise bezeichnet, verschleiert dieser Begriff den wahren Grund fÃ¼r den Zusammenbruch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von TANYA CARIINA HSU, Ãœbersetzung ins Deutsche: <a href="http://www.hintergrund.de/content/view/299/63/" target="_blank">Hintergrund.de</a></strong></p>
<p><em><strong>&#8220;Ich glaube, dass die Bankinstitutionen fÃ¼r unsere Freiheiten gefÃ¤hrlicher sind als die Armeen.&#8221;<br />
(Thomas Jefferson, Amerikanischer PrÃ¤sident; 1743-1826)</strong></em><br />
<strong><br />
</strong><a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/dollarnote_hq.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-890" title="dollarnote_hq" src="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/dollarnote_hq.jpg" alt="" width="446" height="183" /></a><strong>Die USA liegen im Sterben. Sie sind selbstzerstÃ¶rerisch und reiÃŸen die restliche Welt mit sich in den Abgrund. Oftmals als Subprime-Hypothekenkrise bezeichnet, verschleiert dieser Begriff den wahren Grund fÃ¼r den Zusammenbruch der FinanzmÃ¤rkte. Indem man greifbare notleidende Hypothekenkredite mit der Krise in Verbindung bringt, kann wenigstens etwas â€šRealesâ€™ fÃ¼r das Gemetzel verantwortlich gemacht werden. Problematisch ist nur, dass dies ein MÃ¤rchen ist. Das AusmaÃŸ dieses Finanzzusammenbruchs liegt darin begrÃ¼ndet, dass es alles nichts als heiÃŸe Luft war.</strong><br />
Die Bankenbranche Ã¤nderte Ausfallgarantien in so genannte â€žCredit Default Swapsâ€œ und verwandelte riskante WetteinsÃ¤tze in â€šDerivateâ€™. Finanzmanager und BankvorstÃ¤nde tischten der gesamten Welt diesen ultimativen Schwindel auf, Ã¤hnlich wie die Quacksalber im 18. Jahrhundert, nur diesmal mit Anzug und Krawatte. Und im Oktober war es schlieÃŸlich zu einem Billiarden-Dollar-Gewerbe (das sind 1000 Billionen Dollar) geworden, das nur wenige durchschauten. Auf falscher Hoffnung errichtet, fallen die USA nun wie ein Kartenhaus in sich zusammen. <a href="http://www.hintergrund.de/content/view/299/63/" target="_blank">(mehr&#8230;)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alchemistentreffen</title>
		<link>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/884/alchemistentreffen/</link>
		<comments>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/884/alchemistentreffen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 15:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL   3 - Gleichheit vor dem Gesetz]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  12 - Verbot der Zwangsarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  14 - Enteignung / Eigentum verpflichtet]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  15 - Sozialisierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medienecho.net/?p=884</guid>
		<description><![CDATA[Von Elmar Altvater
Es war schon immer ein Menschheitstraum, aus feuchtem Dreck gutes Geld zu machen. Er beflÃ¼gelte die Alchemisten des Mittelalters, die aus &#8220;unedlen Stoffen&#8221; edles Gold zu fabrizieren suchten. Heute wird der Traum zum GeschÃ¤ftsmodell der modernen Finanzjongleure, deren Finanzinnovationen Traumrenditen von 25 Prozent und mehr bringen sollen. Die Alchemisten scheiterten, doch immerhin erfanden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.freitag.de/2008/46/08460101.php" target="_blank">Von Elmar Altvater</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/alchemist.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-885" title="alchemist" src="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/alchemist.jpg" alt="" width="195" height="276" /></a>Es war schon immer ein Menschheitstraum, aus feuchtem Dreck gutes Geld zu machen. Er beflÃ¼gelte die Alchemisten des Mittelalters, die aus &#8220;unedlen Stoffen&#8221; edles Gold zu fabrizieren suchten. Heute wird der Traum zum GeschÃ¤ftsmodell der modernen Finanzjongleure, deren Finanzinnovationen Traumrenditen von 25 Prozent und mehr bringen sollen. Die Alchemisten scheiterten, doch immerhin erfanden sie am sÃ¤chsischen Hof das &#8220;weiÃŸe Gold&#8221;. Die modernen Finanz-Alchemisten hingegen hinterlassen nichts als ruinierte Banken, geplÃ¼nderte Staatskassen und eine &#8220;RealÃ¶konomie&#8221; in TrÃ¼mmern. </strong><br />
Statt Geld zu machen, haben sie Geld verbrannt. Das tut ihnen nicht weh, denn es war nicht ihres, und die &#8220;goldenen Fallschirme&#8221; saftiger PrÃ¤mien ermÃ¶glichten die weiche Landung. Um die Verluste der Privaten aufzufangen, haben die Regierungen und Zentralbanken diesseits und jenseits des Atlantik mehr als 2.000 Milliarden US-Dollar Ã¶ffentliche Mittel locker gemacht. Die sonst so knauserigen Regierungen hatten keine Alternative, nachdem sie selbst durch Liberalisierung und Deregulierung der MÃ¤rkte den privaten Akteuren das Feld Ã¼berlassen hatten, auf dem diese ihre hochrentierlichen GeschÃ¤ftmodelle ausspielen konnten, bis es krachte. <a href="http://www.freitag.de/2008/46/08460101.php" target="_blank">(mehr&#8230;)</a></p>
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		<title>Attac - Kinospot zur Finanzmarktkrise</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 15:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL   3 - Gleichheit vor dem Gesetz]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  12 - Verbot der Zwangsarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  14 - Enteignung / Eigentum verpflichtet]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  15 - Sozialisierung]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  18 - Verwirkung von Grundrechten]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  20 Absatz 4 - Widerstandsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns sehr, den neuen breitenwirksamen Attac-Spot zur Finanzmarktkrise vorstellen zu kÃ¶nnen! Der kurze Werbefilm eignet sich optimal als Einspieler vor PrÃ¤sentationen, Diskussionsrunden und natÃ¼rlich jedem Kinofilm. Mehr als 50 Kinos haben uns ihre Kooperation bereits fest zugesagt (Stand 6.11.). Wir freuen uns Ã¼ber jede weitere AuffÃ¼hrung.
Produziert wurde der Spot von Thomas Bohn mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns sehr, den neuen breitenwirksamen Attac-Spot zur Finanzmarktkrise vorstellen zu kÃ¶nnen! Der kurze Werbefilm eignet sich optimal als Einspieler vor PrÃ¤sentationen, Diskussionsrunden und natÃ¼rlich jedem Kinofilm. Mehr als 50 Kinos haben uns ihre Kooperation bereits fest zugesagt (Stand 6.11.). Wir freuen uns Ã¼ber jede weitere AuffÃ¼hrung.<br />
Produziert wurde der Spot von Thomas Bohn mit seiner Crew. Einen ganz herzlichen Dank an alle, die sich an seiner Erstellung und Gestaltung beteiligt haben!</p>
<p><a href="http://www.casino-schliessen.de/aktionen/kinospot">Kontakt Attac</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="442" height="366" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Mi-Q7bXeWcU" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="442" height="366" src="http://www.youtube.com/v/Mi-Q7bXeWcU"></embed></object></p>
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		<title>Barack Obama: Vorsicht vor allzu groÃŸen Hoffnungen!</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 22:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL  25 - VÃ¶lkerrecht]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  26 - Verbot/Vorbereitung eines Angriffskrieges]]></category>

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		<description><![CDATA[Von JÃ¼rgen Wagner, IMI
Unbestreitbar haben die letzten acht Jahre unter der PrÃ¤sidentschaft George W. Bushs den USA aber auch dem Rest der Welt schweren Schaden zugefÃ¼gt. Vor allem der &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221; mit den beiden desastrÃ¶sen Kriegen gegen den Irak und Afghanistan haben das Ansehen der Vereinigten Staaten in der Welt auf einen historischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.imi-online.de/2008.php3?id=1840" target="_blank"><strong>Von JÃ¼rgen Wagner, IMI</strong></a></p>
<p><a href="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/obama_wolf_im_schafspelz.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-876" title="obama_wolf_im_schafspelz" src="http://www.medienecho.net/wp-content/uploads/2008/11/obama_wolf_im_schafspelz.jpg" alt="" width="215" height="159" /></a><strong>Unbestreitbar haben die letzten acht Jahre unter der PrÃ¤sidentschaft George W. Bushs den USA aber auch dem Rest der Welt schweren Schaden zugefÃ¼gt. Vor allem der &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221; mit den beiden desastrÃ¶sen Kriegen gegen den Irak und Afghanistan haben das Ansehen der Vereinigten Staaten in der Welt auf einen historischen Tiefpunkt sinken lassen. DarÃ¼ber hinaus ist es begrÃ¼ÃŸenswert, dass mit Obama erstmals ein Afro-Amerikaner zum US-PrÃ¤sidenten gewÃ¤hlt wurde. Auch setzt sich sein innenpolitisches Programm deutlich von dem seines unterlegenen Herausforderers John McCain ab. Angesichts des offensichtlich kritischen Gesundheitszustandes McCains war allein schon die Aussicht, dass im Falle seines Todes Sarah Palin als dessen Nachfolgerin ins PrÃ¤sidentenamt aufsteigen wÃ¼rde, schlichtweg gruselig. Trotz alledem sollte man jedoch nicht die Augen davor verschlieÃŸen, dass vieles darauf hindeutet, dass bzgl. der an Obama gerichteten friedenspolitischen Erwartungen der groÃŸe Katzenjammer droht.</strong><br />
So deutet einiges darauf hin, dass er â€“ nicht zuletzt aufgrund der groÃŸen wirtschaftlichen Probleme der USA â€“ versuchen wird, die EU-Staaten kÃ¼nftig deutlich stÃ¤rker militÃ¤risch in die Pflicht zu nehmen, auch sie soll einen angemessenen Beitrag zur Aufrechterhaltung der westlich dominierten kapitalistischen Ordnung leisten. Auch die Auswahl seines Beraterteams, Obamas eigene Ã„uÃŸerungen und VerÃ¶ffentlichungen aus dem demokratischen Umfeld, geben keinen Anlass zu allzu groÃŸem Optimismus. Vom Irak Ã¼ber die grundsÃ¤tzliche Haltung gegenÃ¼ber MilitÃ¤reinsÃ¤tzen bis hin zum VerhÃ¤ltnis mit Russland deutet leider wenig darauf hin, dass mit einer grundsÃ¤tzlichen Wende zu rechnen ist.<span id="more-875"></span></p>
<p><strong><br />
(Kleine) Hoffnungsschimmer </strong></p>
<p>Betrachtet man eine der wichtigsten Blaupausen zur AuÃŸen- und Sicherheitspolitik unter der PrÃ¤sidentschaft Obamas, so dÃ¼rfte am ehesten im Bereich der Nuklearpolitik mit einer Verbesserung zu rechnen sein. So setzt sich das Papier &#8220;Strategic Leadership: A Framework for a 21st Century National Security Strategy&#8221; fÃ¼r eine schnellstmÃ¶gliche Reduzierung des amerikanischen und russischen Atomwaffenarsenals ein. Offen wird leider die Frage gelassen, ob die abgerÃ¼steten Atomwaffen endgÃ¼ltig zerstÃ¶rt oder lediglich eingelagert (&#8221;hedge&#8221;) werden sollen. Dies war bereits unter Bush der grÃ¶ÃŸte Streitpunkt mit Russland, das auf eine endgÃ¼ltige ZerstÃ¶rung drÃ¤ngte, da ansonsten eine neuerliche AufrÃ¼stung nahezu problemlos jederzeit wieder mÃ¶glich wÃ¤re.</p>
<p>DarÃ¼ber hinaus ist Obamas VizeprÃ¤sident Joseph Biden seit vielen Jahren ein Gegner der kostspieligen und hochgradig destabilisierenden PlÃ¤ne zum Aufbau einer US-Raketenabwehr.[1] Inwieweit sich dies auch auf den Beschluss auswirken wird, Teile des US-Raketenabwehrsystems in Polen und der Tschechischen Republik aufzubauen, bleibt jedoch abzuwarten. Auch die Haltung des neuen PrÃ¤sidenten zu den PlÃ¤nen innerhalb der NATO, einen eigenen flÃ¤chendeckenden Abwehrschild errichten zu wollen, ist gegenwÃ¤rtig noch unklar.[2]</p>
<p><strong><br />
Irak: Teilung und Teilabzug</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu seiner Position hinsichtlich der US-Raketenabwehr spielt Joseph Biden mit seinen VorschlÃ¤gen zur &#8220;LÃ¶sung&#8221; des Desasters, das der Angriffskrieg gegen den Irak angerichtet hat, eine gefÃ¤hrliche Rolle. In einem mit Leslie Gelb verfassten Grundsatzartikel schlug Biden nicht weniger als eine Atomisierung des Irak vor: &#8220;Amerika muss sich von der falschen Wahl zwischen &#8216;den Kurs halten&#8217; und &#8216;die Truppen sofort Heim bringen&#8217; verabschieden und einen dritten Weg wÃ¤hlen. Einen, der es uns erlaubt, unsere TruppenprÃ¤senz verantwortlich zu reduzieren und dabei gleichzeitig Chaos zu verhindern und unsere Sicherheitsinteressen zu wahren.&#8221; AnschlieÃŸend schlagen die beiden de facto die Aufspaltung des Irak in drei Teile vor, einen sunnitischen, einen schiitischen und einen kurdischen. Da die &#8220;Dinge ohnehin in Richtung einer Teilung laufen&#8221;, solle Washington diesen Prozess so weit als mÃ¶glich forcieren.[3] Nicht nur Hardliner begrÃ¼ÃŸen diesen Vorschlag. Auf seiner eigenen Website listet der VizeprÃ¤sident in einem Beitrag mit dem Titel &#8220;Biden-Gelb-Plan wird zur wichtigsten Option fÃ¼r den Irak&#8221; zahlreiche prominente Demokraten als UnterstÃ¼tzer seines Vorhabens auf.[4]</p>
<p>DarÃ¼ber hinaus wird gerne Ã¼bersehen, dass Obama selbst mitnichten einen vollstÃ¤ndigen Abzug aus dem Irak anvisiert, auch wenn dies Ã¼berall suggeriert wurde. Vielmehr spricht sich Obama zwar fÃ¼r eine deutliche Reduzierung der PrÃ¤senz aus, dennoch will er auch kÃ¼nftig US-Truppen im Land stationiert lassen: &#8220;Dies [die Reduzierung] wÃ¼rde im Sommer 2010 abgeschlossen sein. [...] Nach dieser Restrukturierung wÃ¼rden wir eine Kerntruppe (residual force) fÃ¼r bestimmte Aufgaben im Irak belassen: fÃ¼r das Vorgehen gegen die Reste von Al-Kaida; den Schutz unserer Dienstleister und Diplomaten; und die Ausbildung und die UnterstÃ¼tzung der irakischen SicherheitskrÃ¤fte, so lange bis die Iraker Fortschritte machen.&#8221;[5] Ãœber die genaue GrÃ¶ÃŸe dieser &#8220;Kerntruppe&#8221;, die man auch als &#8220;Restbesatzung&#8221; bezeichnen kÃ¶nnte, schweigt sich Obama zwar aus, aus Andeutungen wÃ¤hrend einer SenatsanhÃ¶rung geht aber hervor, dass er dabei etwa 30.000 Soldaten im Auge hat.[6] Eine zeitliche Befristung fÃ¼r die fortgesetzte Besatzung ist nirgendwo zu finden, das hat mit dem vollmundig versprochenen Abzug nichts zu tun.</p>
<p>Ganz grundsÃ¤tzlich betonte Obama immer wieder, seine ablehnende Haltung bzgl. des Irak-Krieges sei nicht zu verwechseln mit einer pazifistischen Position und der grundsÃ¤tzlichen Ablehnung des Einsatzes von Gewalt als legitimem Mittel der Politik. Betrachtet man seinen Beraterstab, so mag man ihm das gerne glauben.</p>
<p><strong>Beraterstab: Falkenkarussell</strong></p>
<p>Die Auswahl von Obamas Beraterteam ist ein Sammelsurium, in dem sich einerseits einige &#8220;realistische&#8221; Machtpolitiker wie Wesley Clark finden, der als NATO-Oberbefehlshaber den Angriffskrieg gegen Jugoslawien maÃŸgeblich mit zu verantworten hat. Andererseits hat er aber auch zahlreiche &#8220;linksliberale&#8221; Bellizisten um sich geschart, die sich fÃ¼r humanitÃ¤re Interventionen zum Schutz der Menschenrechte und fÃ¼r die gewaltsame Verbreitung von Demokratie, Menschenrechten und â€“ nicht zu vergessen â€“ freien MÃ¤rkten einsetzen. So bat Obama bspws. Samantha Power als seine Beraterin zu fungieren, nachdem er ihr Buch (A Problem from Hell: America and the Age of Genocide) gelesen hatte, ein flammendes PlÃ¤doyer fÃ¼r &#8220;humanitÃ¤re&#8221; Interventionen.[7] Ihre Positionen finden sich in Aussagen Obamas wie folgender wieder: &#8220;Werden wir den Worten &#8216;nie wieder&#8217; in Darfur Bedeutung verleihen?&#8221;[8]</p>
<p>Wie einige seiner Vertrauten ticken zeigt ein Beitrag von Michael McFaul, ebenfalls Mitglied in Obamas engerem Beraterstab. In einem Artikel mit dem Titel &#8220;Die Freiheitsdoktrin&#8221; plÃ¤dierte dieser fÃ¼r folgendes auÃŸenpolitisches Leitbild: &#8220;Eine neue groÃŸe Vision fÃ¼r die Anwendung amerikanischer Macht ist nÃ¶tig. [...] Die Verfolgung der Freiheitsdoktrin als eine Anleitung der amerikanischen AuÃŸenpolitik bedeutet, die FÃ¶rderung individueller Freiheit im Ausland an die Spitze der Agenda zu setzten. Eine FÃ¶rderung der Freiheit erfordert zunÃ¤chst die EindÃ¤mmung und danach die Eliminierung der gegen die Freiheit gerichteten KrÃ¤fte, seien es Individuen, Bewegungen oder Regime. Danach kommt die Konstruktion pro-freiheitlicher KrÃ¤fte. [...] SchlieÃŸlich kommt die Etablierung von Regierungen, die die Freiheit ihrer eigenen BevÃ¶lkerung ebenso schÃ¤tzen und schÃ¼tzten, wie dies die Vereinigten Staaten tun.&#8221;[9]</p>
<p>Selbst der berÃ¼chtigten Bush-Doktrin wird nicht grundsÃ¤tzlich eine Absage erteilt. Ihr Kernelement, der vÃ¶lkerrechtswidrige PrÃ¤ventivkrieg, findet sich verklausuliert auch in Reden Obamas: &#8220;Wir mÃ¼ssen in Betracht ziehen, unsere MilitÃ¤rkrÃ¤fte in Situationen auÃŸerhalb der Selbstverteidigung einzusetzen, um die gemeinsame Sicherheit zu gewÃ¤hrleisten, die globale StabilitÃ¤t ermÃ¶glicht â€“ um unsere Freunde zu unterstÃ¼tzen, an Stabilisierungs- und WiederaufbaueinsÃ¤tzen teilzunehmen oder gegen MassentÃ¶tungen vorzugehen.&#8221;[10] Als wÃ¤re dieses InterventionsbÃ¼ndel nicht schon breit genug geschnÃ¼rt, fÃ¼gt der neue US-PrÃ¤sident mit Blick auf die â€“ tatsÃ¤chlichen oder vermeintlichen â€“ Nuklearambitionen des Irans und Nordkoreas hinzu: &#8220;Um mit diesen Bedrohungen umzugehen, werde ich die militÃ¤rische Option nicht vom Tisch nehmen.&#8221;[11] Noch deutlicher wird das bereits oben erwÃ¤hnte Grundlagendokument zur kÃ¼nftigen demokratischen AuÃŸenpolitik. Es betont zwar die &#8220;Bedeutung, dass die UmstÃ¤nde, unter denen Gewalt defensiv oder prÃ¤ventiv angewendet werden kÃ¶nnte, sorgfÃ¤ltig analysiert werden mÃ¼ssen.&#8221;[12] Eine Absage wird dem Konzept aber nicht erteilt.</p>
<p><strong>Kein amerikanisch-russischer Honeymoon </strong></p>
<p>Dringend erforderlich wÃ¤re ein Wandel in den amerikanisch-russischen Beziehungen, damit die sich verschÃ¤rfenden Konflikte nicht in einen Neuen Kalten Krieg abgleiten. Doch auch hier stimmt die Auswahl von Obamas Beratern alles andere als zuversichtlich.</p>
<p>Am meisten Beachtung wurde der Ernennung Zbigniew Brzezinskis als Berater geschenkt, ein Altmeister US-amerikanischer Geopolitik. Er lobt sich bis heute, mit der AufrÃ¼stung der Mudschaheddin (und auch Bin Ladens) Ende der 1970er die Sowjetunion &#8220;in die afghanische Falle&#8221; gelockt zu haben. Ãœber diesen Menschen sagte der russische AuÃŸenminister Sergej Lawrow einmal: &#8220;Ich bin froh, dass er ein ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater ist. Hass sollte nicht die AuÃŸenpolitik bestimmen.&#8221;[13] Vor allem im jÃ¼ngsten Krieg zwischen Georgien und Russland meldete sich Brzezinski lautstark zu Wort. Er verglich Putins Vorgehen mit dem Hitlers und forderte, dass dies nur zu &#8220;Ausgrenzung und wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen fÃ¼hren kann. Wenn Russland diesen Kurs weiterfÃ¤hrt, muss es letztendlich innerhalb der Staatengemeinschaft isoliert werden.&#8221;[14]</p>
<p>Ingesamt gelangt auch das &#8220;Center for Defense Information&#8221; zu dem Ergebnis, dass den amerikanisch-russischen Beziehungen nicht gerade rosige Zeiten bevorstehen: &#8220;Die Auswahl von Obamas Beratern ist beunruhigend. Er wird von Zbigniew Brzezinski beraten, ein Mann, der fÃ¼r keinerlei freundschaftliche GefÃ¼hle gegenÃ¼ber Russland bekannt ist. Sein wichtigster Russland-Mann ist Michael McFaul, einer der lautstÃ¤rksten Kritiker Putins in Washington. Und er erhÃ¤lt Lehrstunden in DemokratiefÃ¶rderung von George Soros. Nichts davon ist ein gutes Zeichen fÃ¼r die FÃ¤higkeit Obamas, die Beziehungen zwischen Russland und den USA zu verbessern.&#8221;[15]</p>
<p><strong>Eskalation in Afghanistan </strong></p>
<p>Am deutlichsten sind Obamas Aussagen bezÃ¼glich des Kriegs in Afghanistan. Auf der einen Seite will er den Krieg auf pakistanisches Gebiet ausdehnen, um dort RÃ¼ckzugsgebiete des Widerstandes zu bekÃ¤mpfen, was automatisch zu einer weiteren Eskalation fÃ¼hren wÃ¼rde. Andererseits beabsichtigt er insgesamt deutlich mehr Truppen an den Hindukusch zu senden. Mindestens zwei zusÃ¤tzliche Brigaden (10.000 Soldaten) sollen es sein, gleichzeitig will er aber &#8220;diese Verpflichtung dazu nutzen, um von den NATO-VerbÃ¼ndeten grÃ¶ÃŸere BeitrÃ¤ge â€“ mit weniger EinschrÃ¤nkungen â€“ einzufordern.&#8221;[16]</p>
<p>Mit diesen &#8220;EinschrÃ¤nkungen&#8221; meint Obama die so genannten &#8220;caveats&#8221;, Sonderregeln, die den Truppen einzelner NATO-LÃ¤nder detailliert vorgeben, unter welchen UmstÃ¤nden und wo sie in Afghanistan Gewalt anwenden dÃ¼rfen. Sie verbieten es etwa der Bundeswehr, sich im umkÃ¤mpften SÃ¼den und Osten zu betÃ¤tigen. Somit ist Obamas Aussage nicht zuletzt an die Adresse der Bundesregierung gerichtet. Sie soll nicht nur mehr Truppen entsenden, sondern diese auch ohne EinschrÃ¤nkung und mit allen Mitteln im gesamten Kampfgebiet einsetzen. Nicht nur in dieser Frage dÃ¼rfte Obama Druck auf die VerbÃ¼ndeten ausÃ¼ben, die Vereinigten Staaten stÃ¤rker als bisher zu entlasten.</p>
<p><strong>Neue Transatlantische Partnerschaft: Re-Vitalisierung der NATO </strong></p>
<p>Nicht erst seit der jÃ¼ngsten Finanzkrise hat sich die Lage fÃ¼r die USA auch wirtschaftlich deutlich zugespitzt. So belief sich das US-Handelsbilanzdefizit 2007 auf gigantische $700 Mrd. und die Staatsverschuldung stieg in diesem Jahr erstmals auf Ã¼ber $10 Billionen (rechnet man die DeckungslÃ¼cke der sozialen Sicherungssysteme hinzu, so steigt diese Zahl nach Angaben des US-Finanzministeriums auf Ã¼ber $50 Billionen).[17] Kurz: Die einzige Weltmacht pfeift â€“ Ã¶konomisch wie militÃ¤risch - auf dem letzten Loch und es ist auch den US-Eliten klar, dass ein Strategiewechsel dringend erforderlich ist.</p>
<p>Es steht deshalb zu erwarten, dass Obama von den EU-LÃ¤ndern einen deutlich grÃ¶ÃŸeren militÃ¤rischen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Weltordnung einfordern wird. Denn aufgrund der oben beschriebenen schweren wirtschaftlichen Probleme sind die Vereinigten Staaten dringend darauf angewiesen, die Lasten fÃ¼r die Aufrechterhaltung der westlich dominierten Weltordnung auf mehr Schultern zu verteilen. Die EuropÃ¤ische Union, die ebenso von diesem System profitiert wie die Vereinigten Staaten, ist hierfÃ¼r der natÃ¼rliche Adressat.[18]</p>
<p>Ein solches &#8220;Burden Sharing&#8221; dÃ¼rfte jedoch nur gelingen, wenn dem â€“ auch militÃ¤risch zunehmend untermauerten - Streben der EuropÃ¤ischen Union entsprochen wird, nicht mehr lÃ¤nger auf die Rolle als &#8220;Subunternehmer Amerikas&#8221; (Ernst-Otto Czempiel) reduziert zu werden. Nur Ã¼ber eine Aufwertung als gleichberechtigte Macht, dÃ¼rften die EU-Staaten zu mehr Engagement zu bewegen sein. Um diese &#8220;Neue Transatlantische Partnerschaft&#8221; auf den Weg zu bringen, ist Barack Obama geradezu ideal geeignet. Er ist frei von dem Makel der acht dunklen Jahre unter George W. Bush, unter dem die transatlantischen Beziehungen extrem gelitten haben und er erfreut sich einer Beliebtheit, die es den EU-Staaten einfacher machen kÃ¶nnte, gegenÃ¼ber ihrer jeweiligen BevÃ¶lkerung hÃ¶here militÃ¤rischen BeitrÃ¤ge zu rechtfertigen.</p>
<p>Der Umgang mit dem &#8220;Chaos in der Welt&#8221;, den Folgeerscheinungen der kapitalistischen Globalisierung sowie das Bestreben, die aufkommenden MÃ¤chte Russland und China auf die PlÃ¤tze zu verweisen, kÃ¶nnte dabei der Kitt fÃ¼r die Neue Transatlantische Partnerschaft sein â€“ ihren institutionellen Niederschlag wÃ¼rde sie in einer vitalisierten NATO finden. VorschlÃ¤ge aus Obamas Beraterstab, die NATO zu einer wirklich &#8220;globalen Allianz der Demokratien&#8221; (selbstredend unter amerikanisch-europÃ¤ischer FÃ¼hrung) zu machen[19], deuten ebenso in diese Richtung wie Signale von der anderen Seite des Atlantiks. So kommentierte der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber Obamas Rede im Juli 2008 in Berlin mit folgenden Worten: &#8220;Die deutsche Politik wird sich aber auch mit seiner Forderung auseinandersetzen mÃ¼ssen, mehr gemeinsame Verantwortung fÃ¼r globale Probleme in der Welt zu Ã¼bernehmen. Amerika setzt auf Deutschland und Europa. Die transatlantische BrÃ¼cke wird stÃ¤rker.&#8221;[20]</p>
<p>Die Forderung Obamas nach einer grÃ¶ÃŸeren Truppenbeteiligung in Afghanistan kÃ¶nnte so im schlimmsten Fall nur der Prolog fÃ¼r eine deutlich stÃ¤rkere militÃ¤rische Involvierung Deutschlands und der EuropÃ¤ischen Union bei der Administration der Weltordnung sein. Wohin die Reise gehen kÃ¶nnte, zeigt ein Vorschlag aus den Reihen des wichtigsten demokratischen Think Tanks, der &#8220;Brookings Institution&#8221;, der fÃ¼r den Aufbau einer stehenden amerikanisch-europÃ¤ischen &#8220;Stabilisierungstruppe&#8221; im Umfang von 600.000 Soldaten plÃ¤dierte. Da die gegenwÃ¤rtige Ordnung an allen Ecken und Enden brÃ¼chig wird, bestÃ¼nde die Notwendigkeit und das gemeinsame Interesse, deren Konflikte militÃ¤risch zu &#8220;stabilisieren&#8221;. Die BegrÃ¼ndung: &#8220;In einer Welt, die im Wesentlichen von den Industriedemokratien am Laufen gehalten und dominiert wird, wird ein anhaltendes Versagen, solchen Konflikten zu begegnen, nicht nur ihre moralische IntegritÃ¤t schwÃ¤chen, sondern ihre internationale LegitimitÃ¤t als globale FÃ¼hrer untergraben.&#8221;[21]</p>
<p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
<p>[1] Vgl. Joseph Bidens Vorwort in Young, Stephen W.: Pushing the Limits, Coalition to Reduce Nuclear Danger, Washington D.C. 2000.</p>
<p>[2] Vgl. Strategic Leadership: A Framework for a 21st Century National Security Strategy, Center for a New American Century, July 2008, S. 5.</p>
<p>[3] Biden, Joseph/Geld, Leslie: Unity Through Autonomy in Iraq. New York Times, 01.05.2006.</p>
<p>[4] Biden-Gelp Plan Emerges as Leading Option for Moving Forward in Iraq, URL:</p>
<p>http://biden.senate.gov/press/press_kit/downloads/BIDEN-GELB%20EMERGES%20_9-20-07.pdf<br />
/&gt;<br />
[5] Obamaâ€™s Remarks on Iraq and Afghanistan, New York Times, 15.07.2008.</p>
<p>[6] Escobar, Pepe: Obama&#8217;s brave (new?) world, Asia Times Online, 17.06.2008.</p>
<p>[7] Baehr, Richard/Lasky, Ed:: Samantha Power and Obama&#8217;s Foreign Policy Team, American Thinker, 19.02.2008, URL: http://www.americanthinker.com/2008/02/samantha_power_and_obamas_fore_1.html</p>
<p>[8] &#8220;Dies ist der Moment&#8221;. Obamas Rede im Wortlaut, sÃ¼ddeutsche.de, 24.07.2008.</p>
<p>[9] McFaul, Michael, The Liberty Doctrine, in: Policy Review, April-May 2002.</p>
<p>[10] Bandow, Doug: Presidential Hawks, Left and Right, antiwar.com, 29.06.2008.</p>
<p>[11] Ebd.</p>
<p>[12] Strategic Leadership 2008, S. 16.</p>
<p>[13] Griffin, Webster: Obama - The Postmodern Coup: Making of a Manchurian Candidate by Webster Griffin, URL: http://tinyurl.com/5r4rgk</p>
<p>[14] &#8220;Russlands Vorgehen Ã¤hnelt dem von Hitler&#8221;, Die Welt, 11.08.2008. Ebenfalls in sein Team geholt hat Obama Brzezinskis Sohn Mark, der seinem Vater hinsichtlich dessen Russophobie in nichts nachsteht.</p>
<p>[15] Should Moscow Root for Obama?, CDI Russia List, 21.03.2008.</p>
<p>[16] Obamaâ€™s Remarks on Iraq and Afghanistan, New York Times, 15.07.2008.</p>
<p>[17] WÃ¤hrend sich dieses Handelsbilanzdefizit 1992 noch auf vergleichsweise harmlose $39 Mrd. belief, stieg es schon wÃ¤hrend der Amtszeit Bill Clintons bedrohlich auf $379,835 Mrd. im Jahr 2000. Unter George W. Bush setzte man schlieÃŸlich jÃ¤hrlich zu neuen &#8220;HÃ¶henflÃ¼gen&#8221; an. Da diese LÃ¼cke zwischen Importen und Exporten primÃ¤r in Form von Schuldscheinen (Staatsanleihen) gedeckt wird, ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich der US-Schuldenberg analog zum Handelsbilanzdefizit entwickelte. Washingtons Verbindlichkeiten haben sich seit 1992 (ca $4 Billionen) ebenfalls mehr als verdoppelt.</p>
<p>[18] Im Dokument Strategic Leadership 2008 wird eindeutig der Zusammenhang zwischen dem nicht lÃ¤nger aufrecht zu erhaltenden Defizit und der Notwendigkeit zur Lastenverteilung hergestellt.</p>
<p>[19] Daalder, Ivo/Goldgeier, James: Global NATO, Foreign Affairs, September/October 2006.</p>
<p>[20] &#8220;Starke und mutige Botschaft&#8221;, Spiegel Online, 24.07.2008.</p>
<p>[21] O&#8217;Hanlon, Michael/Singer, Peter: The Humanitarian Transformation, in: Survival, Vol. 46, Issue 1, (Spring 2004), S. 77f.</p>
<p><a href="http://www.imi-online.de/2008.php3?id=1840" target="_blank">http://www.imi-online.de/2008.php3?id=1840</a></p>
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		<title>Wer zahlt eigentlich, wenn das Geld arbeitet?</title>
		<link>http://www.heartbreakerfoundation.org/_medienecho/874/wer-zahlt-eigentlich-wenn-das-geld-arbeitet/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 10:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARTIKEL   3 - Gleichheit vor dem Gesetz]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  14 - Enteignung / Eigentum verpflichtet]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  18 - Verwirkung von Grundrechten]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  20 Absatz 4 - Widerstandsrecht]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  25 - VÃ¶lkerrecht]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  26 - Verbot/Vorbereitung eines Angriffskrieges]]></category>

		<category><![CDATA[ARTIKEL  87a -Einsatz/Bundeswehr - im Inneren verboten]]></category>

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		<description><![CDATA[Von LÃ¶wen und LÃ¤mmern: &#8220;Let&#8217;s make money&#8221; ist eine Reise in die Gehege des Raubtierkapitalismus
Von RÃ¼diger Suchsland

Es sind harte SchlÃ¤ge direkt ins Gesicht, die der Kapitalismus hier erhÃ¤lt. Ziemlich viele, sein Gesicht ist zur Fratze entstellt, die hÃ¼bsche Maske aufgerissen. Noch stÃ¼rmen zwar keine Massen die Banken wie zu Beginn der 30er Jahre, aber das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Von LÃ¶wen und LÃ¤mmern: &#8220;Let&#8217;s make money&#8221; ist eine Reise in die Gehege des Raubtierkapitalismus</strong></em></p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29034/1.html" target="_blank"><strong>Von RÃ¼diger Suchsland</strong></a></p>
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<h3><strong>Es sind harte SchlÃ¤ge direkt ins Gesicht, die der Kapitalismus hier erhÃ¤lt. Ziemlich viele, sein Gesicht ist zur Fratze entstellt, die hÃ¼bsche Maske aufgerissen. Noch stÃ¼rmen zwar keine Massen die Banken wie zu Beginn der 30er Jahre, aber das kann ja noch kommen, und manchen Banken wÃ¼rde man das angesichts Erwin Wagenhofers Film auch wÃ¼nschen. &#8220;Lets make money&#8221; kehrt den ideologischen Scherbenhaufen zusammen, der vom implodierenden Neoliberalismus Ã¼brig geblieben ist. Sein Film zeigt die Produktionsbedingungen der Finanzkrise, er zeigt aber auch, warum es hÃ¶chstwahrscheinlich so weiter gehen wird, warum auf die Krise keineswegs eine grundlegende VerÃ¤nderung unserer Wirtschaft folgen wird.</strong></h3>
<h3>Der Kapitalismus ist ein blutiges GeschÃ¤ft. Das sagen nicht irgendwelche seiner VerÃ¤chter, sondern die ehrlicheren unter seinen Verteidigern. Etwa <a class="link" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Mobius"> Mark Mobius</a> (1), &#8220;Investment-Guru&#8221; einer ganzen Generation, der â€“ aus SteuergrÃ¼nden von Singapur aus - Fonds in MilliardenhÃ¶he verwaltet. &#8220;Man muss kaufen, wenn das Blut auf den StraÃŸen liegt&#8221;, zitiert er im Film eine alte Wall-Street-Weisheit und fÃ¼gt verschmitzt hinzu, &#8220;und wenn es Dein eigenes ist.&#8221; All das sitzt bis zum letzten Hieb: Da zeigt der Film das Gekritzel sowjetischer Soldaten an den Mauern des Reichstags, entstanden kurz nach Kriegsende im Mai 1945. Dazu sagt der SPD-Abgeordnete Hermann Scheer: &#8220;Wenn wir so weitermachen, dann kommen neue Selektionsmechanismen.&#8221; Die Botschaft ist klar. Auf die Krise folgt die Knappheit, auf die Knappheit VerteilungskÃ¤mpfe. Und dann beginnt die Barbarei. Und - das muss man wohl fÃ¼r die hinzufÃ¼gen, die jetzt denken &#8220;und wenn schon, wo gehobelt wird, da fallen SpÃ¤ne, und VerteilungskÃ¤mpfe sind halt das Leben&#8221; - es ist keineswegs ausgemacht, dass der Westen nicht jenes Ancien Regime unseres Zeitalters ist, dass von den neuen Sansculotten aus Afrika hinweggefegt wird, bevor dann dein kleiner Korporal auch Peking kommt&#8230; Wir wissen nicht, wie es Mobius gerade geht, denn Erwin Wagenhofers (&#8221;We Feed the World&#8221;) Film ist selbstverstÃ¤ndlich vor der aktuellen Finanzkrise entstanden - vermutlich kauft er gerade in groÃŸem Stil ein. Denn auch wenn ohne jeden Zweifel derzeit das Blut der AktienhÃ¤ndler, Finanzjongleure und Casino-Kapitalisten in StrÃ¶men flieÃŸt - falls sie ihren eigenen Ãœberzeugungen nur einigermaÃŸen vertrauen - wovon man, wie immer bei GlÃ¤ubigen, auch in diesem Fall ausgehen darf - sitzen jetzt schon die ersten von ihnen in Wartestellung, um zu kaufen, nicht zu frÃ¼h, aber bitte auch nicht zu spÃ¤t. Im ein paar Jahren macht Wagenhofer dann vielleicht einen Film Ã¼ber diejenigen, die sich gerade eine goldene Nase verdienen. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29034/1.html" target="_blank">(mehr&#8230;)</a></h3>
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